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Fröhliche Weihnachten – Der Film

Weihnachten steht unweigerlich vor der Tür. Es bringt jetzt nichts, darüber zu meckern, dass man schon seit drei Monaten Lebkuchen und Spekulatius angeboten bekommt. Denn jetzt geht es langsam in die heiße Phase. In Freiburg hat der Weihnachtsmarkt eröffnet und ich selbst habe schon die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt. Seufz.

Wenn es draußen dann so richtig knackig kalt ist, gibt es kaum etwas schöneres, als sich vor den Fernseher zu setzen und wieder einer der schönen Weihnachtsklassiker zu gucken. Da hat jeder andere Vorstellungen davon, was ein Klassiker ist. Ich finde, es kommt hierbei nicht mal auf die Qualität der Filme an. Es geht einfach nur um das Gefühl, das sie einem vermitteln.

Bei mir sind es im Grunde nur drei Filme, die mir dieses besondere Gefühl geben. Das wäre "Scrooged", "Schöne Bescherung" und "Fröhliche Weihnachten". "Fröhliche Weihnachten?" werden sich manche nun fragen, "von dem hab ich ja noch nie gehört." Tja, das liegt daran, dass es diesen Film weder auf DVD noch auf VHS gibt und er alljährlich irgendwo in den Dritten im Nachmittagsprogramm verkloppt wird. Eine Schande. Denn jeder, der ihn je gesehen, liebt ihn auch.

In den USA gibt es diesen Film sogar als Special Edition und anscheinend hat er dort im Fernsehen etwa den Stellenwert, den bei uns "Dinner for One" an Silvester hat – es geht halt nicht ohne.

Leider fehlt er mir auch in meiner Sammlung, seit vor ein paar Jahren mein altes VHS Band endgültig den Geist aufgab (solche Bänder sind nun mal nicht jahrzehntelang strapazierfähig). Auf meiner Suche im Netz fand ich zumindest eine schöne kleine Beschreibung bei OFDB und IMDB und außerdem einen Trailer. Wie nett.

Ansonsten bleibt mir nichts anderes übrig als das konzentrierte Studieren des Programmhefts, um ja nicht zu verpassen, wenn BR3 oder so den Film an einem Donnerstag Nachmittag oder so um 13:40 oder so zeigt. Bis dahin brauche ich noch unbedingt einen DVD Recorder.

Welche Filme seht ihr denn gerne zu Weihnachten? Schreibt mir das mal…

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Die Tauben vor dem Migros

Die größte und erfolgreichste Lebensmittelkette der Schweiz hat seit einigen Jahren auch Filialen in Deutschland. In Freiburg und in Lörrach steht jeweils ein Migros Supermarkt. Letzten Samstag stand ich vor der Lörracher Filiale und genehmigte mir eine heiße Wurst von dem davor befindlichen Stand. Dabei hatte ich ein ständiges, sehr hohes, beinahe schmerzhaftes Pfeifen im Ohr.

Schon in Panik, dass der Tinitus in meinem hohen Alter so langsam Überhand nimmt, schaute ich mich nach anderen Ursachen um. Und tatsächlich, Migros hatte vor einiger Zeit Lautsprecher in ihrem Eingangsbereich installiert, die diese hohen Frequenzen von sich gaben.

Auf Anfrage erfuhr ich dabei, dass sich die Mitarbeiter und Anwohner schon darüber beschwert hätten. Allerdings sei alles von Stadt, Land und Flu… äh Ordnungsamt überprüft und für unbedenklich befunden worden. Man müsste also mit dieser Körperverletzung leben.

Der Grund für alles ist leicht erklärt. Durch die hohen Töne sollen Tauben von dem Vorplatz vertrieben werden. Offensichtlich klappt das aber gar nicht, denn zwischen meinen Füßen rannten genug Vögel herum, um all meine Brotkrummen aufzusammeln. Alles, was hier vertrieben wird, ist Kundschaft.

Und mal ehrlich, Migros, das hätte euch doch auch klar sein müssen, dass ihr mit hohen Tönen keine Tauben verscheuchen könnt. Denn wie allgemein bekannt ist, hören die Tauben doch eh nichts.

Ok, ok, der war schlecht. Es ist ein eiskalter November Montag. Man möge mir verzeihen.

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Hart aber fair

Wir leben in einer Welt voller Klischees. Vor kurzem setzte sich eine Gruppe Jugendlicher im Zug in meine Nähe. Sie alle trugen zu große, weiße Jacken, zu große, weiße Schuhe, zu große, rote Pullover und zu große, funkelnde Uhren. Nicht alle in dieser Gruppe waren türkischer Abstammung, aber alle sprachen, als wäre das konkret krass der Fall, Mann. Ich schnappte folgenden Teil ihrer Diskussion auf:

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Handymania

Zur Zeit habe ich ja mächtig Ärger mit meinem Handy. Die ganzen Hintergründe zu diesem Skandal werde ich demnächst hier veröffentlichen. Sobald ich die Geschichte hinter mir und nach drei Monaten endlich ein neues Handy bekommen habe. Das dann bitte auch funktioniert.

Seitdem laufe ich jetzt mit meinem uralten Nokia Knochen herum, ein mintgrün-weißes 3410 mit Monochrom Display und…. sonst nichts. Alles, was man mit diesem Handy machen kann, ist telefonieren, simsen (oder heißt es smsen) und nunja, vielleicht noch Snake spielen.

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Rabimmel, rabammel, rabumm

Es ist St.Martin. Wieder einmal. Und da ich nun endlich die Möglichkeit dazu habe, muss ich endlich mal etwas los werden. Hallo liebe Kindergärtnerinnen und Erziehungsberechtigten (und solche, die sich dafür halten). In dem Lied "Ich geh mit meiner Laterne" heißt es folgendermaßen: "Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabumm."

RABIMMEL!
RABAMMEL!
RABUMM!

Und nicht, wie ich es in letzter Zeit immer wieder hören mußte: "Rabimel, rabamel, rabumm, bumm bumm." NEIN! Da ist kein Bumm Bumm. Wenn ihr Bumm Bumm wollt, dann stellt euch in einer Karaoke-Bar und bummbummt dort herum. Oder traut euch in einen Club an einem Black Music Abend, da bummbummt es genauso schön. Aber in unserem Laternen-Lied bummbummt es nicht.

Wenn ihr weiterhin dieses Lied verbummbummt, werden eure Kinder ihren Kindern auch irgendwann bumm bumm beibringen. Und dann – bummbummt es bald überall. Herrje.

Gut, ich weiß, irgendwann werden unsere Kinder das gar nicht mehr selbst singen. Sie werden ihre Handys einschalten, sich gegenseitig anrufen und als Klingelton wird die verbummbummte Hip-Hop Version dieses Songs, gemacht von den Schnappi Produzenten, erklingen. Zu meiner Zeit hätte es das nicht gegeben. Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus. Und bumm.

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Bei mir biste scheen

Nicht wenige Männer und Frauen auf dieser Erde hadern mit ihrem Aussehen. Vermutlich ist es bei Frauen noch schlimmer als bei uns eitlen Hähnen. Verstärkt wird dies natürlich (und da wird mir niemand widersprechen, da es schon seit Jahrzehnten bekannt ist) durch das Bild, das uns die Medien vermitteln. Da sehen die Models stets wie aus dem Ei gepellt und makellos aus. Auch die Hollywood Schönen haben stets perfekte Körper, perfekte Haare, perfekte Zähne.

Was allerdings immer wieder gern vergessen wird, ist die Tatsache, dass es einige Stunden dauert, einen Star oder ein Model so aufzubrezeln. Gut, da muss natürlich Mutter Natur schon vorher ein glückliches Händchen gehabt haben, denn alles kann Make-up und Chirurgie dann doch nicht (prominentes Gegenbeispiel: Kate Moos – da hilft einfach gar nichts mehr). Dass Mutter Natur aber auch manchmal etwas verschlafen ist und mit strähnigen Haaren und Ringen unter den Augen unterwegs ist, beweisen die vielen schönen Paparazzi Fotos in den einschlägigen Magazinen.

Anders sieht es bei professionellen Fotografien aus. Ich picke da einfach mal die Playboy Bunnys heraus. Solche Bilder sind ein Zusammenspiel von perfektem Make-up, perfekten Lichtverhältnissen, perfektem Fotomaterial und am Ende natürlich die Fotoretusche am Computer.

Es ist teilweise sehr überraschend wie solche Fotos zustande kommen, mit welchen Tricks da gearbeitet wird (Öl auf dem Körper um Schatten weicher zu machen, Luft anhalten während des Fotografierens etc.) Das interessanteste für mich ist allerdings die Retusche. Hier werden die letzten Pickelchen, Fältchen, Unebenheit, die nun mal JEDER Mensch hat ausgebügelt. Selbst Knochen, die unvorteilhaft heraus stehen, oder Haarsträhnen, die nicht ganz so glänzend über den Schultern hängen, werden hier bearbeitet, Augen aufgehellt, Zähne gebleicht und gerade gerückt… die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Ein sehr gutes Beispiel was alles mit Photoshop und Co. Möglich ist, zeigt KayDesign. Der Macher ist selbst Profi Fotograf und zeigt hier eindrucksvoll, wie Fotos nach der Bearbeitung gleich noch mal so schön aussehen. Es gibt auch einige Beispiele für Männer (ich mach mir jetzt auch überall solche Muskeln hin und den Bauch weg) und einige wirkliche verblüffende Effekte. Also hinsurfen, angucken und dann weiter Lebkuchen essen. Bei den Weihnachtsfotos wird einfach alles retuschiert.

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Tipps vom Womanizer

Ok. Genug der Scherze. Kommen wir endlich zu den wirklich wichtigen Themen. Wie spricht man eine Frau an? Das mag für viele uninteressant oder gar kein Problem sein. Und für mich persönlich ist das gottlob auch keine Frage mehr. Aber da draußen rennen noch genug verwirrte Männer herum, die nicht wissen, wie sie es anstellen sollen. Und ganz ehrlich: sie können es auch nicht wissen. Wenn ich also eines gelernt habe (Achtung, ich erzähle aus meinem reichen – hüstel – Erfahrungsschatz) dann ist es, dass es überhaupt keine Regeln gibt. Bis auf diese vielleicht: Es ist ein Krieg da draußen und sie können deine Angst riechen.

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass man schon innerhalb der ersten drei Sekunden weiß, ob man mit seinem Gegenüber jemals ins Bet will. Nach sieben Sekunden ist schon entschieden, ob man sich eine gemeinsame Zukunft vorstellen kann. Tja, das ist erschreckend, denn in diesen sieben Sekunden hat man noch nicht mal etwas außer "Ähhh…" gesagt. Dieser ganze Prozeß läuft unterbewusst ab und beruft sich allein auf optische Reize. Da hat man in Chats vielleicht größere Chancen (kommt natürlich ganz auf das eigene Aussehen und Auftreten an).

Was ich eben erzählt habe, bezieht sich natürlich nur auf Frauen. Männer sind da etwas geradliniger. Die wissen in der ersten Sekunde schon, dass sie mit der Frau ins Bett wollen und entscheiden wiederum eine Sekunde nach dem Orgasmus, ob sie sich ein gemeinsame Zukunft vorstellen können.

Hmm, vielleicht übertreibe ich damit aber auch ein bisschen. Tatsache ist dennoch, dass es auf eine gesunde Mischung aus Auftreten, Aussehen und sehr sehr viel Glück ankommt. Wenn du als Mann auf eine Frau zu gehst, die dich schon von vorneherein abstoßend findet, kannst du machen was du willst. (Anders sieht es aus, wenn die Frau nicht allzu clever ist. Da haben wortgewandte Männer noch die Chance, die Angebetete so lange tot zu quatschen, bis diese gar nicht mehr anders kann, als "Ja" zu hauchen)

Mein guter Freund Chris ist derzeit auf der Suche. Er sieht passabel aus, ist clever, hat einen sehr feinen Sinn für hintergründigen Humor und man kann stundenlang mit ihm quatschen. Weitere Qualitäten kenne ich als sein Freund nicht, wenn aber eine der hier lesenden Damen Interesse an einem Kennenlernen hat, werde ich gerne als Vermittler fungieren. Mail an mich.

Chris ist jedenfalls nicht der Typ, der auf Frauen zugeht. Teils aus Schüchternheit, teils aus vollkommenem Unwissen, was man denn sagen soll. Und das ist absolut verständlich. Was soll man denn sagen? Seien wir doch mal ehrlich, Ladys: Jeder Spruch ist doch zum schreien doof, oder? Welche vernünftige Frau lässt sich mit einem vorher geübten Spruch davon überzeugen, dass es sich lohnen könnte, sich weiter mit diesem Kerl zu unterhalten?

Beste Taktik ist hier wohl immer noch: Blickkontakt suchen, sie zum lächeln bringen. Und erst wenn man sicher sein kann, dass zumindest optische Sympathie herrscht, rüber gehen und.. jetzt kommt’s… so ehrlich wie nur möglich sein. Wenn man nicht weiß, was man sagen soll, sollte man genau das sagen. Wenn sie hier nicht schon lächelt, weil du ein mutiger, gleichzeitig schüchterner aber grundehrlicher Kerl bist, steht es ohnehin nicht gut um euch.

Außerdem sind Gespräche immer Ballspiele. Nachdem du ihr deinen Ball zugepritscht hast, ist sie am Zug. Wenn du ihr den vierten Ball zugespielt hast, ohne dass einer über das Netz zurück geflogen wäre, sollte man sich wiederum überlegen, sich zu verabschieden. (Ganz ehrlich: sogar das kann ich manchen Situationen helfen. Denn manche Frauen fühlen sich wohl bedrängt und haben dann lieber noch ein bisschen Zeit, um wieder auf dich zukommen zu können. Uff, wie kompliziert.)

Ich könnte natürlich noch ewig so weiterschreiben, denn wie schon gesagt: es gibt keine Regeln, es hängt von der Uhrzeit, den Protagonisten, dem Umfeld, dem Alkoholgrad, dem finanziellen und hormonellen Status und etwa tausend weiteren Punkten ab, ob es gelingt oder nicht.

Aber da gibt es jemanden, der es wirklich drauf hat. Phillip von Senftleben heißt der Kerl und er hat auf diversen Radiostationen eine regelmäßige Sendung, in der er wildfremde Frauen anruft, um deren Telefonnummer zu ergattern. In den meisten Fällen gelingt es ihm sogar. Dieser Typ wird dort als Flirter und Womanizer bezeichnet und hat einen Charme, der offensichtlich sehr gut ankommt. Eine klasse Mischung aus Selbstsicherheit und Frechheit. Von ihm könnte man lernen. Wenn eben nicht immer noch gälte: es gibt keine Regeln und daher auch keine Tipps. In einigen Foren habe ich über Senftleben gelesen, dass die Männer offensichtlich anerkennende Meinungen über ihn haben, während eigentlich alle Frauen behaupten, er sei zu schleimig und keine normale Frau würde auf so etwas herein fallen. Nun, letztendlich bestätigt das nur meine Meinung.

Also Chris, mach dir keine Gedanken, es bringt ohnehin nichts. Du kannst genauso viel falsch wie richtig machen. Aber wenn du es nicht wagst, hast du alles falsch gemacht. Wir sollten mal wieder um die Häuser ziehen.

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